Professionelles Wildtiermonitoring unterstützt bei der verantwortlichen Revier-Pflege. Gleichzeitig setzen Wissenschaftler und Ökologen Fotofallen zu wildbiologischen Forschungszwecken ein. Fotoaufnahme und Video-Dokumentation eignen sich beispielsweise hervorragend zur empirischen Bestandserfassung beim Luchsmonitoring.
Im Nationalpark Bayerischer Wald kommt die elegante Raubkatze seit geraumer Zeit wieder in freier Wildbahn vor. Einfangen will man sie aber nur mit der Kamera. “Tierschutzgerechte, modernste Kommunikationstechnologie hilft uns präzise, störungsfreie und zeitnahe Daten über den Luchs zu sammeln. Nur so gelingt es uns, die Beziehung zwischen dem Räuber Luchs und seinen großen Beutetieren Reh und Rothirsch zu erforschen, ohne in das großräumige Bergwaldökosystem eingreifen zu müssen.” Dr. Marco Heurich, Leiter des “Luchs-Reh-Projekts” lässt keinen Zweifel am Erfolg der invasiven Feldmethode mithilfe von Wildkameras. Zur Beratung und Ermittlung des geeigneten Modells wurde Volker Schery hinzugezogen. Er stellte mehrere Testgeräte zur Verfügung, bevor sich die Nationalparkverwaltung für “Capture” des Herstellers Cuddeback entschied.
Nationalpark Bayerischer Wald
Freyunger Straße 2
94481 Grafenau
Volker Schery · Raiffeisenring 30 · 36137 Großenlüder · Telefon: 06073/7257510 · Telefax: 06073/7257511 · mail@wildkamera.com